Facelifting

Straffung der Gesichtshaut

 

Der normale Alterungsprozess des Gesichtes charakterisiert sich durch eine Gesamtverlängerung der Haut und Teilen der Mimikmuskulatur. Neben genetisch - familiären Tendenzen können Umweltfaktoren (Sonnenexposition, Nikotin, Alkohol, etc.) diesen Prozess beschleunigen. Der dadurch entstandene Hautüberschuss vertieft die natürlichen Mimikfalten, an denen die Muskulatur des Gesichtes verankert ist. Die überschüssige Haut wird damit wellig und bildet zusätzliche Runzeln.

 

 

 

Ziel eines Faceliftings ist es, die Haut sowie Teile der Mimikmuskulatur und der Weichteile des Gesichtes an denjenigen Stellen zu plazieren, wo sie früher waren. Damit werden Hautrunzeln sowie Mimikfalten ausgeglättet. Es werden keine Standard-Liftings durchgeführt.

Um ein vernünftiges und individuell angepasstes Resultat zu erreichen, muss jedes Gesicht zuerst analysiert und die für jede Person spezifische Weichteilver-schiebung geplant werden.

In gewissen Fällen handelt es sich nur um die Augenpartien, die durch Augensäcke und überschüssige Haut einen müden und ernsten Blick hervorrufen. Die Straffung der Augenpartien (Blepharoplastik) ist eine sehr dankbare Operation, die unter ambulanten Bedingungen durchgeführt wird. Mögliche Komplikationen sind vorübergehende Trockenheit der Augen (bis 30%) und Unterlidectropion (Ausstülpung am Augenunterlid < 0,5%).

In anderen Fällen sind es die Augenpartie und die Stirne, die vom Alterungsprozess besonders betroffen sind. Durch eine Kombination von Straffung der Augenpartie (Blepharoplastik) und der Stirne (Stirnlifting) werden Zornfalten und ein ermüdeter Ausdruck beseitigt. Solche Eingriffe werden nur unter Vollnarkose durchgeführt und benötigen einen kurzen Spitalaufenthalt. Erst 3 bis 4 Wochen nach dieser Operation ist man wieder salonfähig. Die möglichen Komplikationen sind Nachblutungen (0,5%), Wundheilungsstörungen (besonders bei Rauchern 0,5-3%) und vorübergehende oder definitive Nervenlähmungen (bis 2%).

 

Wenn besonders die untere Partie des Gesichtes vom Alterungsprozess betroffen ist, eignet sich eine Kombination von Wangenstraffung (Jawlifting) und Halstraffung (Halslifting). Auch dieser Eingriff wird nur in Vollnarkose und unter einem kurzen Spitalaufenthalt durchgeführt man ist ebenfalls erst 3 bis 4 Wochen postoperativ wieder salonfähig. Als Komplikationen können Nachblutungen (1%) und Wundheilungsstörungen (besonders bei Rauchern; 0,5-3%) auftreten.

 

Im allgemeinen werden sogenannte Fullface-Liftings durchgeführt. Dabei werden Stirne, Augenlider, Wangen und Hals gestrafft, wobei jede Gesichtspartie immer spezifisch behandelt werden muss. Es handelt sich dabei um eine sechsstündige Operation in Vollnarkose oder Sedation (leicher Schlaf), die ebenfalls einen kurzen Spitalaufenthalt nach sich zieht. Erwähnenswerte Komplikationen sind Nachblutungen (1%), Wundheilungsstörungen (besonders bei Rauchern; 0,5-3%) und vorübergehende oder definitive Nervenlähmungen (0,5-1%).

 

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